Wegrichtungen im
Labyrinth des Lebens

Individuelles Bewusstwerden aus eigenen Perspektiven

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Richtungen für das Leben finden & individuelles Bewusstwerden mit Gerhard Kneuss

Nachfolgend und in meinem Buch „Wegrichtungen im Labyrinth des Lebens“, versuche ich Ihr Interesse zu Themen über Mechanismen des Lebens -welche für jeden einzelnen Menschen die individuellen zentralen Existenzgrundlagen und Steuereinheiten beinhalten- gewinnen zu können.

Hierzu verwende ich wie jeder andere Mensch auch, das künstlich erschaffene Kommunikationssystem die Sprache, bzw. die Schrift, über welches vorwiegend materielle Dinge und Sachlagen oberflächlich und nachvollziehbar bezeichnet werden können.

Was den Beschrieb oder die Widergabe von subjektiven Wahrnehmungen, Impulsen, Instinkten, Empfindungen, Gefühlen etc. und die Wirkungsweisen von Energien und Kräften anbetrifft, reicht unsere Sprache bei Weitem nicht aus um diese auch nur annähernd realistisch bezeichnen und widergeben zu können.

Obwohl der sprachlich orientierte Verstand lediglich ein sekundärer Bestandteil des menschlichen Körpers ist, ist es uns allein nur durch diesen möglich die Mechanismen des Universums hinterfragen zu können.

Hierzu sind körperliche Basisgrundlagen ausserhalb verstandesmässiger Einflussnahmen erforderlich, damit Mechanismen des menschlichen Verstandes überhaupt erst in Gang gebracht werden können.

Mechanismen des menschlichen Verstandes

Der Verstand befähigt den Menschen Berechnungen, sowie Schlussfolgerungen über alles was in der Phantasie und in den gedanklichen Aufmerksamkeitseinheiten erfasst und verarbeitet werden kann, seinem Bewusstsein zuzuführen.

Man sollte sich dabei stets vor Augen führen, wie der Verstand des Menschen überhaupt erst nutzbar gemacht werden konnte.

Die Mechanismen des leeren Verstandes mussten ursprünglich erst mobilisiert und aufgefüllt werden, wie ein leerer Eimer in welchem sich nichts erfassbares befindet.

Die Basis des nutzbaren Verstandes beginnt mit dem einzelnen Wort  unter Erweiterung begrifflicher und sprachlicher Bezeichnung vorliegender Gegebenheiten, Sachverhalte und Zusammenhänge, hauptsächlich in Bereichen des erfassbaren physikalischen Universums.

Der menschliche Verstand ist ein reines Kommunikationssystem, das allein durch die begriffliche Sprache unter allgemeiner Übereinstimmung durch den Menschen in seiner künstlich entwickelten Vielfalt genutzt werden kann.

In meinem Buch „Wegrichtungen im Labyrinth des Lebens“ versuche ich auf der Basis des

menschlichen Verstandes, Gegebenheiten und Entwicklungen aus einwirkenden Energien und Kräften des aktiven Universums, möglichst realistisch und verständlich aufzuzeigen.

Ausnahmslos alle Kreaturen, bzw. Individuen als Entitäten  durchlaufen eine durch universell gesteuerte Energien und Kräfte bewirkte Entwicklung.

Jedes biologische organische Lebewesen entwickelt sich aus winzigen mit Erbgut versehenen Keimlingen und durchläuft ein zyklisches Dasein durch die Zeit.

Es sind die Energien und Kräfte des systematisch orientierten Universums welche jegliche Dinge in Bewegung versetzen und alles Leben automatisch einer natürlichen zweckbezogenen Bestimmung zuführt.

Wir sollten indessen bedenken, dass die zentralen Basismechanismen -auch des menschlichen Körpers- keinesfalls durch den Verstand gesteuert werden.

Diese ergeben sich wie bei allen anderen Lebewesen automatisch und ausschliesslich nach einem einwirkenden instinktiven Drang und nach natürlicher artbezogener Programmierung.

Orientierung durch das eigene Leben

Der zentrale Basisstandpunkt jedes einzelnen Lebewesens liegt grundlegend natürlichen Impulsen zugrunde, welche die Verhaltenseigenschaften zu Überlebensbestrebungen und zum Artenerhalt beinhalten.

Seit jeher folgen alle Lebewesen unter einer zielsicheren natürlichen Intelligenz, ausschliesslich diesem instinktiven Drang.

Ausser der Mensch, welcher durch seine Phantasie als Basis seines Verstandes, weitgehend seiner grenzenlosen Vorstellungskraft folgt, was ihn befähigt gezielt Einfluss auf den Verlauf der Dinge zu nehmen und natürlichen Mechanismen auch sehr oft entgegenzuwirken.

Nachfolgend möchte ich einleitend auf die Mechanismen hinweisen welche zu den Sachverhalten und vorliegenden Gegebenheiten, unter dem Einfluss des verstandesmässig orientierten Menschen geführt haben.

Durch die permanente Weiterentwicklung des menschlichen Verstandes ergaben sich sehr viele Überlebensvorteile, jedoch nicht weniger auch abwegige Entwicklungsrichtungen, welche letztlich zum unweigerlichen und zwangsläufigen Zerfall menschlicher Kulturen geführt haben.

Auch die anspruchsvolle neuzeitliche Intelligenz des Menschen, bei hohem technologischen Wissen, kann durch sonderbare Bestrebungen die natürliche Unausgewogenheit nicht ausgleichen und steuert rasant auf den Niedergang zu.

Durch den Verstand entfernte sich der Mensch weitgehend von automatisch einwirkenden instinktiven Impulsen, welche durch universelle Regulierungsmechanismen der Natur, die Bestrebungen und das Verhalten der Lebewesen vorgeben und bestimmen.

Zwar wirkt dieser subjektiv empfundene natürliche Drang instinktiv weiter auch auf den Menschen ein, jedoch werden diese sensiblen Empfindungen oft falsch gedeutet und weitgehend durch den menschlichen Verstand fehlinterpretiert.

Aufgrund rätselhafter unerklärbarer aufkommender Gefühle, werden Menschen dazu veranlasst, solche überlebenswichtige Signale vermehrt zu verdrängen.

Der Mensch ist hauptsächlich der Bestrebung verfallen, sich nach dem eigenen Verstand zu orientieren, selbst in jeglichen subjektiven Belangen welche sich der verstandesmässigen Kontrolle entziehen.

Grenzen des menschlichen Verstandes

Tatsächlich ist der Mensch in der Lage, durch seinen Verstand das nähere physikalische Universum weitgehend zu beeinflussen, zu formen und zu steuern.

Gegenüber universellen Regulierungsmechanismen der Natur ist er jedoch weitgehend machtlos und unfähig solche unter verstandesmässige Kontrolle zu bringen und diese nach dem Willen des Menschen zu beeinflussen.

Natürliche Phänomene sowie subjektive Bestrebungen und deren Ursachen liegen weitgehend im Dunkeln und ermöglichen dem menschlichen Verstand über sein begriffliches Sprach- und Kommunikationssystem keinen Zugang.

Alles was ein Wesen und auch der Mensch in seinem Leben durchläuft, bei allen Erfahrungen, Erlebnissen und Empfindungen wird stets ausserhalb des menschlichen Verstandes subjektiv gespeichert und veranlasst jedes betroffene Wesen zu entsprechenden impulsiven reaktiven Bestrebungen und Handlungen.

Mit all diesen reaktiv motivierten Verhaltensmerkmalen welche durch ein mehr oder weniger starken inneren Drang erzeugt werden, bekundet der menschliche Verstand seit jeher grosse Mühe und ist kaum in der Lage sich unter solchen Einwirkungen zurechtzufinden.

Genau durch solche natürliche Mechanismen gerät der Mensch in Verwirrung, weil er sich solche subjektiven Bestrebungen und Verhaltenseigenschaften mit seinen begrifflichen Sprachsystemen nicht befriedigend erklären kann und kaum in der Lage ist solche verstandesmässig zu steuern.

Dennoch -immer und in jedem Fall besteht stets eine Beziehung zwischen den primären natürlichen Regulierungssystemen und dem auf dieser Basis wirkenden sekundären menschlichen Verstand.

Anmassende Einflussnahmen des Menschen

Ein nicht allzu kooperativ veranlagter menschlicher Verstand zu den allgemein gültigen natürlichen Regulierungsmechanismen, nimmt nun gewissermassen als Gegenspieler erheblichen Einfluss und folgt eigenen abweichenden widersprüchlichen Bestrebungen.

Verstandesmässig mobilisierte Kräfte nehmen oft fatalen Einfluss auf die natürliche Programmierung universeller Regulierungssysteme, zerstören die natürliche Auslese und das natürliche Gleichgewicht unter weitgehend abwegiger Fehlorientierung.

Nun – dies sind entscheidende Wirkungsweisen durch welche der Verlauf aller Individuen auf der Erde und die physikalische Umwelt beeinflusst und mitbestimmt werden.

Indessen sind wir weit davon entfernt, den Verlauf der verstandesmässig beeinflussten Entwicklungen, als allgemein überlebensfreundlich einstufen zu können.

Wenn wir uns dem Aufbau und der Entwicklung aller biologisch organischen Wesen etwas eingehender bewusst werden, erkennen wir dass der Mensch unter seinen sonderbaren privilegierten Veranlagungen zwar in der Lage ist Macht auszuüben, dadurch jedoch niemals berechtigt ist sich über natürliche Regulierungsmechanismen hinweg zu setzen.

Jedes einzelne lebende Wesen entsteht durch einen individuellen biologisch organischen Aufbau und durchläuft dabei eine artgerechte Entwicklung, welche sich stets den äusseren Bedingungen und Veränderungen durch die Zeit anpasst.

Sonderbare Lebensentwicklungen unter verstandesmässigem Einfluss

Aus materiellen Grundstoffen entstehen jegliche gearteten Organismen, indem sich einzelne Zellen zu Organen zusammenfügen und einen lebensfähigen Körper bilden.

Die gesamte Wesenseinheit besteht aus einer kooperativen ergänzenden Organisation aller Körperbestandteile bei durchwegs aktiven mechanischen Bewegungsabläufen, welche sich nach jeglichen Bedürfnissen zur Weiterentwicklung und zur Lebensfähigkeit ausrichten.

All dies ergibt sich individuell grundlegend automatisch während dem Entwicklungsvorgang, in welchem der leere menschliche Verstand lediglich latent vorhanden ist aber nicht in der Lage ist Einfluss auf diese Vorgänge zu nehmen.

Alle während dieser Zeit realen grundlegenden Bedürfnisse eines Individuums können als völlig natürlich und richtungsweisend angesehen werden und verlangen Erfüllung durch einen einwirkenden inneren Drang und entsprechende Bestrebungen.

Sobald aber unerfüllte reale lebenswichtige Bedürfnisse, Entbehrungen und schädliche Einflüsse das Wesen in jegliche Richtungen hin pervertiert und zu krankhaften Bestrebungen veranlasst, werden der innere Drang und die Bestrebungen entsprechend verfälscht.

Wenn wir genaue Untersuchungen diesbezüglich anstellen, so müssen wir erkennen dass nicht die natürlichen Impulse und instinktiven Bestrebungen es sind welche die menschlichen Entwicklungen in die Irre leiten, sondern ausschliesslich der fehlerhaft genutzte Verstand des Menschen.

Grundlegend ergibt sich der gesunde natürliche Entwicklungsverlauf sämtlicher Lebewesen automatisch und folgerichtig und es ist kein Fehler darin zu erkennen, denn im Normalfall sorgt die Natur immer wieder für den erforderlichen Ausgleich und das nötige Gleichgewicht, um einen Zusammenbruch der natürlichen Entwicklungen verhindern zu können.

Zumindest so weit, wie der Mensch durch seine abweichenden verstandesmässigen Bestrebungen keinen entgegengesetzten und destruktiven Einfluss nimmt.

Denn eine massgebliche Sonderstellung nimmt allein der Mensch ein, welcher durch seinen Verstand die Fähigkeit besitzt, den Verlauf der Dinge entscheidend nach eigenen Gesichtspunkten und Bestrebungen zu beeinflussen.

Der menschliche Verstand folgt weiterhin zwanghaft ursprünglichen Mustern, hat längst den idealen

Weg hinter sich gelassen und ist durch seine fragwürdigen Bestrebungen bei Weitem kein Garant für Einflussnahmen auf allgemein überlebensfähige Weiterentwicklungen.

Weshalb nun der Mensch sehr häufig abwegigen und krankhaften Neigungen und Bestrebungen folgt und sein Körper oft von Krankheiten heimgesucht wird, hierfür gibt es besondere und zahlreiche Ursachen, auf welche ich in meinem Buch „Wegrichtungen im Labyrinth des Lebens“ näher eingehe.

Individuelle Bestrebungen aus Gesichtspunkten menschlicher Phantasien

Eigentlich sind es logische Folgeentwicklungen aus abwegigen Fehlinterpretationen natürlicher Umweltgeschehnisse und subjektiver Veranlagungen, welche den Menschen in die Irre geführt haben.

Daraus resultieren häufig auch destruktive Neigungen und Bestrebungen, die zu krankhaften Verhaltenseigenschaften führen, welchen man sich nicht erwehren kann, obwohl man sich diesen widersetzen möchte.

Der Verlauf der Geschichte lässt deutlich erkennen, dass der Mensch seinen Verstand stets für primitive egoistische Ziele verwendet hat und die bisherigen Ergebnisse daraus im Bezug auf das allgemeine Überleben, kaum als klug, weise und intelligent einzustufen sind.

Die Basisbestrebungen der natürlichen Kräfte, bzw. der universellen natürlichen Regulierungssysteme, steuern offensichtlich einen ausgewogenen Kreislauf an, bei welchem alles was die Natur hervorgebracht hat, sich nach einer überlebensfähigen Strategie orientiert.

Der einzige Gegenspieler und Widersacher scheint hierbei der Mensch zu sein, welcher betreffend dieser natürlichen Regulierungsmechanismen, in höchste abwegige Verwirrung geraten ist.

Alle fehlerhaften menschlichen Handlungen ergeben sich aus einer Pervertierung gesunder natürlicher Bestrebungen, welche Lebewesen ursprünglich dazu dienten, gemässigten Bestrebungen auf das Überleben hin zu folgen.

Solche Pervertierungen sind inzwischen sehr umfangreich und höchst bedenklich und widerspiegeln die krankhaften Veranlagungen einer weitgehend fehlorientierten Gesellschaft.

Wie zahllose natürliche Bestrebungen ist auch der natürliche Egoismus durch krankhafte Veranlagungen des Menschen weitgehend pervertiert worden, wobei  besonders Habsucht nebst vielen anderen abwegigen Neigungen, oft exzessiv ausgelebt wird.

All diese Gesichtspunkte stehen immer relativ zum eigentlichen Lebenszweck, bei einem natürlichen überlebensfähigen Ausgleich und ausschliesslich auf der individuellen Bestrebung, das eigene Überleben und das der Nachkommen unter optimalen Bedingungen sichern zu können.

Um sich nun in all dem zurecht finden zu können, bedarf es einer rationalen gesunden Orientierung im eigenen Leben, welche sich nicht nach den vorliegenden Sachverhalten und Gegebenheiten ausrichtet, sondern nach unseren ursprünglichen unverfälschten Veranlagungen, welche die Natur jedem einzelnen Individuum mitgegeben hat.

Fehlorientierte Normalität

In den meisten Fällen sind es irrationale abwegige Gewohnheiten und weitgehend erzwungene Normalitätsempfindungen, welche Menschen gefangen halten.

Erschreckend ist, dass Lebewesen sich sehr schnell an widrige Lebensumstände und Leidenswege gewöhnen, diese selbst dann erdulden und ertragen wenn solche offensichtlich auch auf Zerfall und Niedergang hinsteuern.

Da scheint es oft keinen Ausweg zu geben, denn man ist mehrheitlich fremdbestimmt in dieses System eingepresst worden und hat die Beziehung zu eigenen natürlichen gesunden Veranlagungen weitgehend verloren.

Die prägende Vergangenheit

Es sind Perspektiven, Sachlagen und Gesichtspunkte der Vergangenheit und Gegenwart welche unser Leben prägen und -ob gut oder schlecht- unsere Lebensumstände durch solche Verbundenheiten, entsprechend nach eigenen gesunden oder krankhaften Vorstellungen bewirken.

Häufig ergibt sich dies unwillkürlich reaktiv oder auch durch fremde Einflussnahmen, bzw. durch Fremdbestimmung und Zwang.

Allein Hoffnung auf glückliche Schicksalsfügungen können uns da nicht weiter helfen, hierzu braucht es zunächst oft eine völlige Neuorientierung nach neutralen Gesichtspunkten, sowie selbstbestimmte Bestrebungen, das eigene Leben nach ureigenen gesunden Veranlagungen allfällig neu auszurichten.

Der Mensch ist damit beschäftigt sein ursprünglich errichtetes Gebäude welches immer wieder einzustürzen droht,  fortlaufend zu reparieren, statt dieses vollständig abzureissen, obwohl dieses einem sinnvollen Nutzen zuwiderläuft und dem eigentlichen Zweck längst nicht mehr gerecht werden kann.

Dies ist auf ein Bedürfnis des Menschen zurückzuführen, sich nach vorliegenden Dingen ausrichten zu können, weil diese die Basis des Lebens darstellen und durch die Eliminierung solcher ohne bereits bestehenden Ersatz, eine untragbare Leere entstehen würde.

Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass der Mensch stets bestrebt sein sollte, fehlerhafte Entwicklungen erkennen zu können, deren Ursachen auf den Grund zu gehen, um dadurch eine sinnvolle Neuorientierung einleiten zu können.

Erst dadurch eröffnen sich reale natürliche Perspektiven und ermöglichen Lebensumstände, welche im Verstand des Menschen eine natürliche Basis herrichten können und diese im Einklang mit dem universellen Regulierungssystem verankert.

Es sind universelle Energien und Kräfte in unterschiedlichen Qualitäten, welche konstruktive und destruktive Bewegungen erzeugen und unterstützend oder zerstörend, stets auf Lebenszyklen und das gemeinschaftliche Leben einwirken.

Möglicherweise kann mein Buch „Wegrichtungen im Labyrinth des Lebens“ zu einem Bewusstwerden der universellen Mechanismen, welche auch auf das menschliche Leben einwirken beitragen.

Vielen Dank.

Gerhard KneussAutor